Violeta Urmana  - Sopran - Biografie
Violeta Urmana und Alfredo Nigro

Diedi gioielli della Madonna al manto,
e diedi il canto agli astri,
al ciel, che ne ridean più belli

Giacomo Puccini, Tosca

Violeta Urmana - Notenblatt

Biografie von Violeta Urmana - Mezzosopran

Die aus Litauen stammende Künstlerin gilt heute als eine der führenden dramatischen Sängerinnen im italienischen und deutschen Fach.

Zu ihren Zukunftsplänen zählen Eboli in Don Carlo in Wien, Berlin und Madrid, Isolde in Tristan und Isolde in Wien, Madrid, Paris und Neapel, Tosca in Wien, Santuzza in Cavalleria rusticana in Peking sowie Amneris in Aida in Tokio und New York.

Bereits zu Anfang ihrer Karriere schuf sich Violeta Urmana vor allem als gefeierte Kundry in Parsifal und als Eboli weltweit einen Namen.
In den letzten Jahren sang sie Partien wie Amelia in Un Ballo in Maschera, Elisabetta in Don Carlo, Leonora in La Forza del Destino, die Lady in Macbeth, Odabella in Attila, die Titelpartien in Aida, La Gioconda, Medea, Tosca, Norma, Iphigénie en Tauride und Ariadne auf Naxos, Siegfried-Brünnhilde, Sieglinde in Die Walküre und Isolde.

Violeta Urmana war und ist ständiger Gast an den berühmtesten Opernhäusern der Welt wie der Metropolitan Opera New York, dem Teatro Real in Madrid, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Opéra National de Paris, der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden in London und bei den Festspielen von Bayreuth, Salzburg, Aix-en-Provence, Edinburgh und den BBC Proms.
Sie arbeitet mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Bertrand de Billy, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, James Conlon, James Levine, Jesús López Cobos, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Sir Simon Rattle, Donald Runnicles, Esa-Pekka Salonen, Franz Welser-Möst oder Christian Thielemann.

Als gefeierte Konzert- und Liedinterpretin singt Violeta Urmana u.a. Werke von Mahler, Strauss, Schönberg, Berlioz, Wagner und Verdi und gastiert in allen wichtigen Musikzentren Europas, Amerikas und Japans.

Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren ihre vielseitige Karriere, darunter La Gioconda, Il Trovatore, Oberto, Un Ballo in Maschera, Aida, La Forza del Destino, Macbeth, Don Carlo, Andrea Chenier, Parsifal, Cavalleria Rusticana, Verdis Requiem, Mahlers Das Lied von der Erde und Rückert-Lieder, Zemlinskys Maeterlinck-Lieder, Berlioz’ La mort de Cléopâtre, Bartoks Herzog Blaubarts Burg, Strawinskys Rossignol, Lieder von Strauss, Berg, Liszt oder die CD Puccini ritrovato.
Sie ist die Kundry in Tony Palmers Film The Search for the Holy Grail.

Violeta Urmana wurde mehrfach ausgezeichnet, in London mit dem Royal Philharmonic Society Award für Sänger, in Wien mit dem Titel Österreichische Kammersängerin. In ihrem Heimatland erhielt sie die höchste Auszeichnung der Republik Litauen, den Orden III. Grades des litauischen Großfürsten Gediminas" verliehen. Jüngst wurde sie mit der Ehrendoktorwürde der Litauischen Hochschule für Musik und Theater in Vilnius geehrt.

01/2017