Violeta Urmana  - Sopran - Presseartikel
Violeta Urmana Portrait

Io fui cosi rapita al sol
mirarlo in volto.

Vincenzo Bellini, Norma

Violeta Urmana - Notenblätter

Parsifal an der Staatsoper Wien

Pressestimmen zum "Parsifal" an der Staatsoper Wien im März 2016

bachtrack.com, 03/29/16

„Doch eine Person, die den Abend zu einem Höhepunkt werden lies, war zweifellos Violeta Urmana als wandlungsfähige Kundry.“

News.at, 25.03.2016

„Violetta Urmana überzeugt als Kundry in jeder Hinsicht.“

Die Presse, 25.03.2016

„Sie tönt verführerisch bis in Wagners allerhöchste dramatische Sopranhöhen: Violeta Urmanas Kundry.

Dieses Wunder ereignet sich im Zuge mehrerer Begegnungen mit der rätselhaften Kundry, der diesmal – auch nicht zum ersten Mal auf dieser Bühne – Violeta Urmana Gestalt verleiht: scheue Magd, willenloses Werkzeug eines (mit Boaz Daniel sehr schönstimmigen Hexenmeisters), verführerische Buhlschaft, dann wieder entsagende Dienerin im Gralsbezirk. Faszinierend, dass dieser Interpretin in der steil ansteigenden Kurve bis zum letzten Viertel des Mittelaktes nie die Luft ausgeht. Selbst die in immer extremere Lagen getriebenen Spitzentöne kommen beinah mühelos, müheloser, scheint es jedenfalls, als bei den meisten „Konkurrentinnen“.
Was die sinnliche Farbgebung während der großen Erzählung angeht, mit der sie Parsifal um den Finger wickelt, bleiben keine Wünsche offen – da harmoniert die Stimme der Urmana vollends mit den raffinierten Klängen, die das Staatsopernorchester anstimmt, hörbar lustvoll, weil Adam Fischer ihm Zeit gibt, die einzelnen Stimmen sensibel auszukosten, Melodiebögen natürlich atmend zu entfalten und den Harmonien genießerisch nachzulauschen.“

MerkerOnline, 27.03.2016

„Unerschöpfliches ist von Violetta Urmanas gesanglicher Bewältigung der Kundry zu berichten, die Akuti der Partie waren für sie problemlos, vor allem jene in den dramatischen Erzählungen im zweiten Aufzug mit einem beklemmenden “Ich sah-ihn-ihn und- lachte…”, auch hatte sie genug verführerische Töne für den Toren zur Verfügung ohne allerdings ihre darstellerischen Verführungskünste allzusehr ins Erotische abgleiten zu lassen.“

MerkerOnline, 24.03.2016

Violeta Urmana kehrte nach vielen Jahren wieder als Kundry zurück und überzeugte auf allen Linien. Ihre klare, edel timbrierte Stimme erlaubt ihr alle Wandlungen dieser interessanten Frauengestalt. Zärtliches Liebeswerben, hysterische Ausbrüche, Mezzo-Passagen und höchste Höhen gelangen mit Leichtigkeit und Schönklang. Ein wunderbarer Abschnitt der Laufbahn, wenn die nötige Erfahrung schon, die stimmliche Leistungsfähigkeit aber noch vorhanden ist.


Bitte siehe auch die Pressemitteilungen der englischen und italienischen Version!